Pressemitteilung

Braunschweig, 13. Januar 2009

Gütesiegel in Gold für neues Bürogebäude der Volkswagen Financial Services AG

Neubau in Braunschweig zählt zu den besten nachhaltigen Gebäuden Deutschlands / Auszeichnung durch Bundesminister Tiefensee

Braunschweig/München, 13. Januar 2009. Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, hat gestern den Neubau des Bürogebäudes mit Betriebsrestaurant der Volkswagen Financial Services AG mit dem „Deutschen Gütesiegel für nachhaltiges Bauen“ in Gold ausgezeichnet. Stellvertretend für den Bauherren, die VOLIM-Volkswagen Immobilien Vermietgesellschaft mbH, nahm Michael Benz, Leiter Interne Dienste, die Auszeichnung auf dem Kongress „Bauen für die Zukunft – nachhaltig und energieeffizient“ vor internationalen Fachleuten aus der Bau- und Finanzwirtschaft, Wissenschaft und Politik in München entgegen.

Mit dem neuen Gütesiegel wurde das Bürogebäude in Braunschweig, am Käferweg 4, zertifiziert. Es verfügt über eine Grundfläche von 24.000 Quadratmetern und beinhaltet nach Fertigstellung des 2. Bauabschnitts neben Arbeitsplätzen für 1100 Mitarbeiter der Volkswagen Financial Services AG auch ein Betriebsrestaurant mit 500 Sitzplätzen.

Der Braunschweiger Neubau ist bundesweit eines der ersten Gebäude, das das vom Ministerium und der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) entwickelte, neue Gütesiegel in Gold erhalten hat. In die Zertifizierung des Neubaus flossen insgesamt 51 nachrechenbare und messbare ökologische und ökonomische, sowie soziokulturelle und funktionale Kriterien ein. Diese wurden über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes hinweg bewertet und erlauben damit eine komplexe, qualitative Bewertung des Bauwerkes.

Planung, Bau und Betrieb des nach nur sieben Monaten Bauzeit im Dezember 2008 fertig gestellten ersten Bauabschnitts zeichnen sich maßgeblich durch Aspekte der Nachhaltigkeit aus: den Schutz der Umwelt und die Schonung natürlicher Ressourcen, die Senkung der Lebenszykluskosten und den Erhalt ökonomischer Werte sowie die Schaffung eines menschengerechten Umfeldes für Mitarbeiter und die Sicherung von Gesundheit und funktionaler Qualität am Arbeitsplatz. So wurde das Gebäude beispielsweise nach dem Niedrigenergie-Standard (KfW-40) errichtet. Die Energieversorgung erfolgt über Fernwärme und die Kühlenergie wird zum großen Teil regenerativ über Brunnen aus dem Grundwasser gewonnen. Darüber hinaus sind die Lüftungsanlagen mit einem Wärmerückgewinnungssystem ausgestattet.

Bundesministerium und DGNB werten das Gütesiegel als erstes echtes Zeugnis für nachhaltige Gebäude. Es schafft Transparenz und Vergleichbarkeit und wird künftig zu einem unverwechselbaren Qualitätsmerkmal auf dem Immobilienmarkt werden. „Daher sind wir sehr stolz, zu den ersten Bauherren zu gehören, die mit der Urkunde in Gold diese höchstmögliche Auszeichnung für die Nahhaltigkeit eines Bauwerkes erhalten haben“, sagte Michael Benz nach der Verleihung.

 

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