Pressemitteilung

Braunschweig, 16. April 2014

Volkswagen Financial Services mit größter europäischer Auto-ABS Transaktion seit der Finanzkrise

  • Forderungsvolumen beläuft sich auf rund 1,29 Mrd. Euro

Die Volkswagen Bank GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Volkswagen Financial Services AG, hat heute ihre Auto-ABS Transaktion (Asset Backed Securities) Driver 12 mit einem Volumen von rund 1,29 Milliarden Euro erfolgreich platziert. Damit ist Driver 12 die größte europäische Auto-ABS Transaktion seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2007. Die Emission aus verbrieften Finanzierungsverträgen von Kraftfahrzeugen wurde in zwei Tranchen am unteren Ende der Preisspanne verkauft. Die Transaktion trägt das Gütesiegel „Certified by TSI – deutscher Verbriefungsstandard“ der True Sale International GmbH.

„Die erfolgreiche Transaktion stellt die führende Stellung der Volkswagen Financial Services als ABS-Originator unter Beweis“, sagt Bernd Bode, Head of Group Treasury und Investor Relations der Volkswagen Financial Services AG. „Auto-ABS, das Einlagengeschäft und der Geld- und Kapitalmarkt sind die bedeutendsten Bestandteile unserer Refinanzierung, welche strategisch diversifiziert ausgerichtet ist“, so Bode weiter.

Folgende Tranchen wurden platziert:

  • 1,25 Mrd. Euro Anleihen Tranche A, ISIN: XS1055190950, Rating: [AAA(sf)]/[Aaa(sf)]/[AAA(sf)] (DBRS / Moody’s/ S&P)
  • 41,3 Mio. Euro Anleihen Tranche B, ISIN: XS1055191685, Rating: [A(high)(sf)/[A1(sf)]/[A+(sf)] (DBRS / Moody’s/ S&P)

Im Bookbuilding-Verfahren wurde die Tranche A zu einem Preis von 1-Monats-Euribor plus 35 Basispunkte platziert, die Tranche B kam zu plus 70 Basispunkten. Die große Nachfrage von 32 Investoren aus neun Ländern beweist die führende Rolle der Volkswagen Financial Services im europäischen Auto-ABS Markt.

Der durchschnittlich finanzierte Wert pro Fahrzeug beträgt etwa 14.400 Euro. Das Portfolio ist – wie bei Auto-ABS üblich – sehr granular. Das Forderungsvolumen der Top 20-Kreditnehmer macht lediglich 0,41 Prozent aus. Driver 12 beinhaltet ausschließlich Darlehensforderungen gegenüber privaten (99,7 Prozent) und gewerblichen (0,3 Prozent) Kreditnehmern aus Deutschland. Rund 42 Prozent der finanzierten Fahrzeuge sind Neuwagen, 45 Prozent Gebrauchtwagen und 13 Prozent Vorführwagen.

Die Transaktion wurde gemeinsam von der Volkswagen Financial Services AG und der Raiffeisen Bank International AG arrangiert. Die Vermarktung erfolgte durch die beiden Joint Lead Manager Raiffeisen Bank International AG und RBC Europe Limited.

Auto-ABS sind für den Geschäftsbereich Volkswagen Finanzdienstleistungen der Volkswagen AG ein wichtiges Refinanzierungsinstrument. Das refinanzierte Volumen betrug per 31.12.2013 rund 16 Mrd. Euro. Das in 2013 öffentlich platzierte Volumen deutscher Auto-ABS betrug 3,25 Mrd. Euro. Weltweit kamen die Volkswagen Finanzdienstleister 2013 auf insgesamt rund 9 Mrd. Euro platziertes Volumen.

 

Information für die Redaktionen

Die Volkswagen Finanzdienstleistungen umfassen die weltweiten Finanzdienstleistungsaktivitäten des Volkswagen Konzerns – mit Ausnahme der Marken Scania und Porsche sowie der Porsche Holding Salzburg. Die wesentlichen Geschäftsfelder umfassen dabei die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagementgeschäft sowie Mobilitätsangebote. Weltweit sind bei Volkswagen Finanzdienstleistungen 10.945 Mitarbeiter beschäftigt – davon 5.389 allein in Deutschland (Stand: 31.12.2013). Der Geschäftsbericht 2013 der Volkswagen Aktiengesellschaft wies für Volkswagen Finanzdienstleistungen eine Bilanzsumme von rund 115,1 Milliarden Euro, ein operatives Ergebnis von 1,6 Milliarden Euro und einen Bestand von rund 10,7 Millionen Verträgen aus.

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Volkswagen Financial Services AG

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