Pressemitteilung

Braunschweig, 22. März 2019 

Volkswagen Financial Services platzieren erfolgreich Auto-ABS in Euro

  • Forderungsvolumen in Höhe von einer Milliarde Euro
  • Erste vermarktete ABS Transaktion mit STS-Status nach Einführung der neuen EU-Verbriefungsverordnung

 

Die Volkswagen Leasing GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Volkswagen Financial Services AG, hat ihre 28. Auto-Asset Backed Securities (ABS) Transaktion aus verbrieften Leasingforderungen, VCL 28, mit einem Volumen von einer Milliarde Euro erfolgreich begeben. Im Bookbuilding-Verfahren wurde die Tranche A zu einem Preis von 1-Monats-Euribor plus 21 Basispunkte platziert; die Tranche B kam zu plus 65 Basispunkten.

Die Transaktion VCL 28 ist die erste europäische Verbriefungstransaktion, welche den neu eingeführten STS-Status für besonders hochwertige Verbriefungen erhalten wird. Dieses neue Gütesiegel wurde im Rahmen der seit dem 1. Januar 2019 geltenden EU-Verbriefungsverordnung eingeführt.

Die Abkürzung „STS“ steht dabei für einfache, transparente und standardisierte (simple, transparent, standardised) Verbriefungen. Die Überprüfung der STS-Qualitätskriterien erfolgt durch eine von der BaFin zugelassene Verifizierungsstelle. Bei der Transaktion VCL 28 wird die STS-Konformität durch die STS Verification International GmbH (SVI) geprüft. 

„Die Transaktion VCL 28 ist die erste europäische ABS Transaktion, die mit dem STS-Gütesiegel für Premium-Verbriefungstransaktionen am Markt platziert wurde. Da ABS Emissionen einen bedeutenden Teil zu unserer Refinanzierung beitragen, ist es für uns besonders wichtig, nicht nur die neuen Kriterien zu erfüllen, sondern auch eine Vorreiterrolle im Markt einzunehmen“, sagt Frank Fiedler, CFO der Volkswagen Financial Services AG.

Darüber hinaus trägt die Transaktion das seit vielen Jahren im Markt etablierte Gütesiegel „Certified by TSI – Deutscher Verbriefungsstandard“ der True Sale International GmbH. Die Vermarktung erfolgte durch die beiden Joint Lead Manager Lloyds Bank und SEB.

Das Orderbuch der VCL 28 war zum Platzierungspreis in der Tranche A 2,3-fach und in der Tranche B 2,6-fach überzeichnet. 

Tranche A:941 Millionen Euro
ISIN:XS1956112038
Erwartetes Rating:[Creditreform/Moody’s/Fitch] [AAA(sf)/Aaa(sf)/AAA(sf)]
  
Tranche B:19 Millionen Euro
ISIN:XS1956112970
Erwartetes Rating:[Creditreform/Moody’s/Fitch] [AA-(sf)/A1(sf)/A+(sf)]

Im Rahmen der Transaktion wurde ein vorläufiger diversifizierter Pool von Forderungen aus mehr als 76.000 Leasingverträgen verbrieft. Das durchschnittliche Finanzierungsvolumen beträgt rund 10.000 Euro.

Im Geschäftsjahr 2018 trugen Asset Backed Securities mit 39 Milliarden Euro rund 19 Prozent zur Refinanzierung der Volkswagen Finanzdienstleistungen bei. Weitere bedeutende Anteile waren Anleihen mit ebenfalls rund 39 Milliarden Euro (rund 19 Prozent) und Kundeneinlagen mit etwa 32 Milliarden Euro (rund 16 Prozent).


Informationen für die Redaktionen

Die Volkswagen Finanzdienstleistungen sind ein Geschäftsbereich der Volkswagen AG (Konzern) und umfassen die Volkswagen Financial Services AG mit ihren Beteiligungsgesellschaften, die Volkswagen Bank GmbH, die Porsche Financial Services sowie die direkt oder indirekt der Volkswagen AG gehörenden Finanzdienstleistungsgesellschaften in den USA, Kanada und Spanien – mit Ausnahme der Marken Scania sowie der Porsche Holding Salzburg. Die wesentlichen Geschäftsfelder umfassen dabei die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagementgeschäft sowie Mobilitätsangebote. Weltweit sind bei Volkswagen Finanzdienstleistungen 16.267 Mitarbeiter beschäftigt – davon 7.010 allein in Deutschland. Die Volkswagen Finanzdienstleistungen weisen eine Bilanzsumme von rund 207,6 Milliarden Euro, ein operatives Ergebnis von 2,6 Milliarden Euro und einen Bestand von rund 20,3 Millionen Verträgen aus (Stand: 31.12.2018).

 

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